Problempferdetherapie

Problempferdetherapie

Pferde sind aus sich selbst heraus keine Problempferde. Das Pferd als Flucht-und Bewegungstier handelt von Geburt an rein instinktiv und lernt noch einiges durch abschauen bei anderen Pferden hinzu. Im Zusammenspiel mit dem Menschen lernt das Pferd durch Konditionierungen. Ein sogenanntes Problempferd gibt es immer nur in Beziehung mit dem Menschen. Also hat eigentlich der Mensch ein „Problem“, nicht das Pferd. Ein sogenanntes Problempferd ist also oft das Resultat aus vielen unterschiedlichen Verständigungsproblemen zwischen Mensch und Pferd. Diese Verständigungsschwierigkeiten können beim Pferd dazu führen, dass es unterschiedliche unerwünschte Verhaltensweisen zeigt, welche daher kommen, dass es ständig fehlinterpretiert und missverstanden wird und sich auf Grund dessen unsicher fühlt. Dies kann sich in unsicherem, ängstlichen und sehr schreckhaftem oder dominanten, aggressivem Verhalten zeigen. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Pferd an sich aggressiv oder ängstlich ist. Es hat nur die Erfahrung gemacht, dass der Mensch an seiner Seite es nicht versteht und muss deswegen „für sich und seinen Schutz“ selber sorgen. Wenn diese Verhaltensweisen Überhand nehmen, werden sie für den Besitzer und alle Menschen drum herum eventuell zu einer Gefahr.

 

Problempferdetherapie 2

Und genau da möchte ich als Dolmetscher für dein Pferd eingreifen und als Vermittler fungieren. Ich möchte dir helfen, dass du dein Pferd besser verstehen kannst und dadurch die Beziehung zwischen euch beiden stärken. Ich möchte euch zu einem Pferde-Mensch-Team machen.


Es ist unsere Aufgabe, die Sprache der Pferde zu verstehen, aufzuhören, sie zu vermenschlichen und ihnen stattdessen die richtigen Signale zu geben. Hierbei spielt die Körpersprache eine entscheidende Rolle, sowie die Stimme und die eigene Energie, mit der wir an das Pferd herantreten.